Plowdiv – die Kulturhauptstadt

Nach Plovdiv führt eine neue Autobahn, das Navi kennt die, die 20 Jahre alte Karte natürlich nicht. Wir sind angekommen und direkt zur Info. Die haben sich über unseren Wunsch nach einem netten Platz in der Mitte amüsiert, aber wir haben den, müssen nur immer den Parkautomaten füttern. Es ist ein wenig eng, aber heute ist sogar der Laster der bulgarischen Zentralbank mit Blaulicht und Eskorte vorbeigekommen, gut, dass wir den Spiegel angeklappt hatten.

Unser Platz am Park
Abendessen im Szeneviertel Kapana
Das alte Amphitheater
Frühstück auswärts
Man trägt Hut – nicht nur wegen der Sonne
Martina im Gespräch mit Strassenmusikerin Sanya

Strandtag im nördlichen Bulgarien

Das Hippie-Dorf Vama Veche haben wir uns angesehen, das teuerste, aber gute, Bier gehabt und dann nach Bulgarien an den Strand.

Das Meer zum greifen nah
Unser Platz am Meer
Morgen!Sonne
Die Welle kommt wie weit?
Der Morgen zum Aufräumen
Spuren im Sand
Blick auf’s Meer

Donaudelta

nachdem wir – schweren Herzens – Odessa haben fallen lassen, haben wir in Murighiol eine Tour durch’s Donaudelta gemacht.

Auf dem Weg noch ein Platz an der Donau
Die Delta Tour- ja das ist der Sonnenaufgang!!!
… noch was Morgennebel
Der ist auch schon wach
Vier Stunden in der ersten Reihe
Gewimmel ohne Fluglotsen
Manchmal auch nur tolle Ruhe

Carpatii Orienta

In Ceahlau gab’s abends Schnaps vom Campingwirt und morgens rumänische Käse- und Speckspezialitäten von den Nachbarn. Danke! Mit Radler Jonathan aus Tübingen noch über Grenzübergänge für Odessa und Fähren nach Georgien philosophiert.

Passt alles aufs Zweirad

Dann wieder ab in die Karpatenberge über eine kleine „Bad road“. Auf 1.000 Metern fanden wir eine traumhaft schöne Stelle mit Blick auf Täler, wo wir die Nacht mit drei ausgesetzten Hundekindern verbrachten. Als sie nachts bellten und auch wir deutlich ein Geräusch hörten, war uns schon mulmig: grasende Pferde – und schon waren wir begeistert.

Ausblick vom Frühstück
Wachsam und immer auf Abstand
Berauschend schön und absolut still
Kleine Grüne Schnecke, Pferde, Berge, Nebel …

Von Polen nach Rumänien

Am Kloster Kalwaria Paclawska in Polen sind wir ganz spontan bei einer Prozession mitgepilgert. Ziel war eine winzige Kapelle nahe der ukrainischen Grenze. Wir haben nix verstanden, der Weg über die Höhen und das Gespräch mit Pater Peter waren toll.

Dann sind wir in die Slowakei und frühabends am netten Vinnesee angekommen. In Ungarn noch an einer Flussfähre angelangt, wo uns 400 Forint fehlten. Der nette Papa von David und Robert hat sie uns geschenkt – danke! Am Ende des Tages dann in Rumänien einen Campingplatz gefunden mit Waschmaschine. Umgehend haben wir einen Haushaltstag eingelegt mit drei Füllungen Wäsche und Hausputz, dabei den neuen in Lviv erworbenen Eimer genutzt.

Prozession am Kloster Kalwaria
Am Ende war es ganz schön kalt
Unser Sponsor auf der Fähre
Am Vinnesee nahe Kaluza
Hausputz
Zwei weitere 30 Jahre alte Mercedes auf dem Platz
Sonnenuntergang nach dem Hausputz

Lviv – just lviv it

So der Wahlspruch dieser quirligen Stadt in der Ukraine. Unerfahren, aber neugierig landeten wir direkt am ersten Abend in der Kneipe, in der wir am Schluss den Preis aushandeln mussten. Von 800 Griwna auf 530 in 15 Minuten. Und beide Seiten hatten ihren Spass. Lviv bleibt spannend.

Auch an der Grenze gings ums Geld. Für umgerechnet 2 €uro Gebühren haben wir den Verkehr aufgehalten.

Pod Zolotoju Rozoju – die Kneipe findet ihr sicher😀

Heute den ganzen Tag die Füße platt gelaufen. Jetzt wie es aussieht im Machismo-Restaurant.

Der größte Friedhof Europas
Natürlich auch mit dem Hintergrund vom Ukraine Krieg
Heute noch beim örtlichen Friseur
Woanders heißt das wohl Lardo …
Markt ist immer einfach überall klasse
Ohne Worte
Tolles Essen bei netter Aussicht zum Abschied

Nowoz am See

Nein, wir haben dem kein Bier gegeben!

Nur 99 km nach dem netten Camping im Kiefernwald haben wir wieder einen tollen Platz 150 km vor Lviv (wie schreibt man das eigentlich richtig🤔Lwow, Lemberg, Leopolis – alles gibt es)

Davor an der -geschlossenen- Gedenkstätte von Sobibor: eine Allee mit Gedenksteinen, eine riesige Fläche mit weißen Steinen – schön und bedrückend.

Der DPD-Laster passt sicher auf uns auf, die Angler auch, gerade ist auch noch ein Dachzeltler gekommen.
Beim Frühstück fehlte plötzlich ein Stück – mittags war der Zahn wieder komplett
Sobibor: Bedrückend – auch mit dem Bauschild
Sobibor: Die Allee der Namen und Gedenken

Serpelice am Ufer des Bug

In drei Stunden drei Grenzen „gemacht“ – mit allen Kontrollen – unser Erfahrungsschatz wächst zügig: aus Polen raus, Belarus versucht, dann gegen die Einbahnstraße retour nach Polen, wieder mit allen Kontrollen rein. Grund war die nicht passende Grüne Versicherungskarte: mit H in der Zulassung, ohne bei der Versicherung, ist in Russland keinen aufgefallen. Recht spät am Abend in Serpelice am Fluss Bug dann einen Platz entdeckt. Morgens ist ein Reh von der anderen Seite rüber geschwommen – und wieder zurück …

Am Abend gab es nebenan noch Livemusik und wir haben uns noch neugierig zu vier jungen Männern gesetzt: Warschauer Banker, die einen von sich in die Ehe verabschieden wollten. Ein lustiges, nettes Gespräch über die Welt, Polen und die Deutschen.

Der Bug am Abend
Der Bug am Morgen
Reh auf dem Hinweg
Konzert und die Schnecke im Hintergrund

Bialowiezca bei Belarus

ganz nah an der Grenze zu Belarus treffen wir unsere Nachbarn aus Holland: sechs „Freaks“ im VW-Bus mit zwei Kühlschränken – auf dem Weg nach Riga zum Festival (https://www.positivusfestival.com/en/).

Am nächsten Tag gemeinsam mit Camper Wolfgang und einer kundigen Führerin per Kutsche den streng geschützten (Ur)-Wald von Bialowiezca erkundet.

You habe a nice Camper- und schon waren wir alle zusammen
Zwei Kühlschränke müssen schon sein – einer ist for sale – falls wer interessiert ist, einfach melden

Bialystok und der Weg dahin

Yoga liebende Schlange kam bis auf den Steg
Wie versprochen: ab und zu Yoga

Manchmal auch Tee am See

Das Bluesfestival von Suwalki knapp verpasst – schade
Das Festival gibt es seit zehn Jahren… Ten Years After waren auch hier
Sonnenuntergang nach dem dicken Schauer
Dann drei Tage am See in Dubeninki mit wildem Familienwochenende
Und Camperbesichtigung, halbtägigem Frühstück und viel Spass mit Adam, Basia und den beiden Jungs
Nach ewiger Suche den Agritourism gefunden
Hühnchen (durch das Fernrohr fotografiert)

Betten lüften, Zähne putzen, weiter geht’s
Die Do-it-yourself-Fähre im Bibrzansky Park
Das Schloss in Bialystok … wir wohnen drei Minuten entfernt, eben noch im Zamenhov-Center gewesen, der hat vor über 100 Jahren Esperanto erfunden