nachdem wir – schweren Herzens – Odessa haben fallen lassen, haben wir in Murighiol eine Tour durch’s Donaudelta gemacht.







nachdem wir – schweren Herzens – Odessa haben fallen lassen, haben wir in Murighiol eine Tour durch’s Donaudelta gemacht.







In Ceahlau gab’s abends Schnaps vom Campingwirt und morgens rumänische Käse- und Speckspezialitäten von den Nachbarn. Danke! Mit Radler Jonathan aus Tübingen noch über Grenzübergänge für Odessa und Fähren nach Georgien philosophiert.

Dann wieder ab in die Karpatenberge über eine kleine „Bad road“. Auf 1.000 Metern fanden wir eine traumhaft schöne Stelle mit Blick auf Täler, wo wir die Nacht mit drei ausgesetzten Hundekindern verbrachten. Als sie nachts bellten und auch wir deutlich ein Geräusch hörten, war uns schon mulmig: grasende Pferde – und schon waren wir begeistert.




Am Kloster Kalwaria Paclawska in Polen sind wir ganz spontan bei einer Prozession mitgepilgert. Ziel war eine winzige Kapelle nahe der ukrainischen Grenze. Wir haben nix verstanden, der Weg über die Höhen und das Gespräch mit Pater Peter waren toll.
Dann sind wir in die Slowakei und frühabends am netten Vinnesee angekommen. In Ungarn noch an einer Flussfähre angelangt, wo uns 400 Forint fehlten. Der nette Papa von David und Robert hat sie uns geschenkt – danke! Am Ende des Tages dann in Rumänien einen Campingplatz gefunden mit Waschmaschine. Umgehend haben wir einen Haushaltstag eingelegt mit drei Füllungen Wäsche und Hausputz, dabei den neuen in Lviv erworbenen Eimer genutzt.







So der Wahlspruch dieser quirligen Stadt in der Ukraine. Unerfahren, aber neugierig landeten wir direkt am ersten Abend in der Kneipe, in der wir am Schluss den Preis aushandeln mussten. Von 800 Griwna auf 530 in 15 Minuten. Und beide Seiten hatten ihren Spass. Lviv bleibt spannend.
Auch an der Grenze gings ums Geld. Für umgerechnet 2 €uro Gebühren haben wir den Verkehr aufgehalten.

Heute den ganzen Tag die Füße platt gelaufen. Jetzt wie es aussieht im Machismo-Restaurant.








Nur 99 km nach dem netten Camping im Kiefernwald haben wir wieder einen tollen Platz 150 km vor Lviv (wie schreibt man das eigentlich richtig🤔Lwow, Lemberg, Leopolis – alles gibt es)
Davor an der -geschlossenen- Gedenkstätte von Sobibor: eine Allee mit Gedenksteinen, eine riesige Fläche mit weißen Steinen – schön und bedrückend.




In drei Stunden drei Grenzen „gemacht“ – mit allen Kontrollen – unser Erfahrungsschatz wächst zügig: aus Polen raus, Belarus versucht, dann gegen die Einbahnstraße retour nach Polen, wieder mit allen Kontrollen rein. Grund war die nicht passende Grüne Versicherungskarte: mit H in der Zulassung, ohne bei der Versicherung, ist in Russland keinen aufgefallen. Recht spät am Abend in Serpelice am Fluss Bug dann einen Platz entdeckt. Morgens ist ein Reh von der anderen Seite rüber geschwommen – und wieder zurück …
Am Abend gab es nebenan noch Livemusik und wir haben uns noch neugierig zu vier jungen Männern gesetzt: Warschauer Banker, die einen von sich in die Ehe verabschieden wollten. Ein lustiges, nettes Gespräch über die Welt, Polen und die Deutschen.




ganz nah an der Grenze zu Belarus treffen wir unsere Nachbarn aus Holland: sechs „Freaks“ im VW-Bus mit zwei Kühlschränken – auf dem Weg nach Riga zum Festival (https://www.positivusfestival.com/en/).
Am nächsten Tag gemeinsam mit Camper Wolfgang und einer kundigen Führerin per Kutsche den streng geschützten (Ur)-Wald von Bialowiezca erkundet.





Manchmal auch Tee am See











Der Navi wusste alles genau – außer Einbahnstraßen und so … Auf die Weise haben wir eine kleine Stadtführung vorab gemacht und die Grobstaubwerte von Vilnius haben einen Sprung nach oben gemacht – aber wir sind da und haben den letzten freien Platz ergattert.










